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Alle Jahre wieder…

...oder ein „himmlischer Leiharbeiter“ kommt selten allein!

Adventsprogramm unserer Regelschule

 

Am Abend des 09.12.25, fand wieder das traditionelle Adventsprogramm in der Regelschule

Dingelstädt statt. Zahlreiche geladene Eltern, Großeltern, Schüler und Lehrer konnten

sich eine Stunde lang durch weihnachtliche Lieder, instrumentale Darbietungen, einem

Theaterstück, Gedichte und Gedanken zum Thema „Weihnacht“ in besinnliche Stimmung

bringen lassen.

Durch den Abend führten souverän die beiden Schülerinnen Lena Wedekind und Soraya

Fiedler aus der Klasse 10a.

IMG 1913 buehne

Den Anfang des diesjährigen, abwechslungsreichen „Weihnachtspotpourris“ machte der Chor

der Klassenstufen 5-9 mit den Liedern „Macht euch bereit“, „Dicke rote Kerzen“ und „Let it

snow“, gefolgt von der Geschichte „Der beschenkte Nikolaus“, welche drei Mädchen aus der

6. Jahrgangsstufe (Emma H., Josie-Marie J., Carolina G.) unterhaltsam vortrugen.

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 Josie-Marie, Carolina und Emma lesen "Der beschenkte Nikolaus"  "Stille Nacht" von Lena, Luisa, Soraya und Lea
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 Der Chor unter der Leitung von Frau Egerer. Maike und Laura am Klavier.

 

Anschließend spielte Sophia G. (7b) auf ihrer Blockflöte das bekannte Lied „Rudolph, the red

nosed reindeer“ und Klemenz B. (5a) ließ „Jingle Bells“ auf seinem Akkordeon erklingen.

Erfreuen durften sich dann die Gäste an dem Lied „Stille Nacht“, gesungen von Lena W.,

Luisa W., Soraya F. und Lea K. (10a) mit Gitarrenbegleitung.

 

Ein weiteres Highlight des Adventsprogramms war das lange einstudierte Weihnachtsstück

„Die himmlischen Leiharbeiter“, aufgeführt von den Schülern des Faches „Darstellen und

Gestalten“ der 7. Klassen. Und so wie sich die sieben Zwerge (= „himmlische Leiharbeiter“

vom Leiharbeiterbüro der Märchenfiguren) doch noch Zeit fürs Helfen und Verpacken der

Geschenke für die Dingelstädter Kinder genommen haben, so sollte sich jeder auch in der

teilweise hektischen und stressigen Adventszeit Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens

nehmen und andere unterstützen, wenn Hilfe gebraucht wird.

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Die Engel des Weihnachtsmanns Elisa, Luna und Lotta und Clemens als Erzähler Die himmlischen Boten gespielt von Charleen und Emilia
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Die sieben Zwerge werden Aushilfskräfte des Weihnachtsmanns  
Jahrgang7
 

 

Die Brüder Roman und Jonas T. (9b) läuteten mit ihren Gitarren und dem Lied „Kling

Glöckchen, kling“ den letzten musikalischen Teil des Abends ein. Der Schüler Tim N. (10b)

unterhielt mit seinem Trompetensolo „Was soll das bedeuten?“ und die Schülerin Soraya F.

(10a) gefiel mit ihrer Bassblockflöte und dem Lied „Maria durch ein Dornwald ging“. Der

Chor erfreute auch noch mit einigen Musikstücken wie „Hallelujah“, „Sind die Lichter

angezündet“, „Fröhliche Weihnacht überall“ und bei dem flotten Lied „Merry Christmas

everyone“ wurden sogar die Liedtexte beiseite gelegt und mitgetanzt.

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Nachwuchstalent Klemens auf dem Akkordeon und die Zwillingen Roman und Jonas an der Gitarre.

 

Die tiefgründigen Gedanken zum Wort „Weihnacht“, von einigen Schülern der Klasse 7b

vorgetragen, dürfen hier auch noch Erwähnung finden und nicht vergessen werden, wo doch

der eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes nicht im Beschenken und beschenkt werden besteht,

sondern das gemütliche und friedliche Beisammensein der Familie im Vordergrund stehen

sollte.

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Das Catering-Team... ...und ihre Aushilfswichtel.

Für das leibliche Wohl war nach dem Adventsprogramm natürlich auch gesorgt. Die Klasse

10a verköstigte die Gäste mit belegten Brötchen, Glühwein, Plätzchen und vielem Mehr.

Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden und Helfern auf, vor und hinter der Bühne, ohne die

so ein gelungener Abend nicht möglich gewesen wäre. Besonders zu erwähnen ist hier Frau

Egerer (Chorleitung und Musiklehrerin der Klassen 5-10), die mit viel Engagement, Mühe

und Herzblut dieses schöne Adventsprogramm ausgestaltet hat – Dankeschön.

​

Nadine Stratmeier

Das jüdische Museum aus Berlin zu Besuch an unserer Schule

 

Anschauen, Anfassen, Anziehen, Riechen und Schmecken einer Jahrhunderte alten Kultur und Religion –
und dass alles an unserer Schule in unserer Aula? Kaum zu glauben, aber das jüdische Museum aus
Berlin macht es möglich. Seit einigen Jahren touren Vermittler des Jüdischen mit ihrer mobilen Ausstellung
durch Deutschland. In diesem Jahr sind sie an vielen Orten in Thüringen unterwegs. Darunter, dank der
Bewerbung unserer Lehrer, auch an unserer Schule „Johann Wolf“ in Dingelstädt.

 

JMB

 

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Zur Ausstellungseröffnung konnten sich die Schülerinnen und
Schüler erstmal vorstellen.
Duftproben mit Kräutern.
   

Gleich zwei Tage, am 17. und 18. November, zog die Ausstellung in unsere Aula. Dort konnten die 7. Und die 8. Klassen in einem dreistündigen Workshop mit der mobilen Ausstellung arbeiten. Und hier liegt die Besonderheit des jüdischen Museums Berlin on.tour – alle Ausstellungsgegenstände können selbst ausgepackt, angefasst und untersucht werden. Begleitet wurden die Schüler dabei von drei Vermittlern des Museums, Elad und Schwarz und Ani.

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In den Kisten finden sich viele interessante Gegenstände: Stoperstein, Kippa, oder die Bibel auf deutsch und hebräisch.

 

Die Ausstellungsgegenstände gehörten waren Teil verschiedener Themen wie Rituale und Feste oder Worte und Sprache. Mit Fragen wie „Wer von euch ist selbst schon einmal umgezogen?“ gelang es Elad und Johannes zum Beispiel Themen wie Orte und Migration den Schülern näher zu bringen. Sehr toll war es, dass die Schüler selbst alle möglichen Fragen an Elad und Johannes stellen durften. Elad erzählte, dass er in Israel geboren ist und beeindruckte die Schüler mit seinem fließenden Deutsch und Hebräisch -  in diese Sprachen las er aus der Schöpfungsgeschichte vor.

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Einige persönliche Dinge landeten in der Glasvitrine. Gemeinsam erstellte die Klasse ihre eigene kleine Austellung.

 

Jeder Schüler war dazu eingeladen einen persönlichen Gegenstand mitzubringen. In dem Workshop sollten sie ihre eigenen Dinge mit den Ausstellungsgegenständen in Verbindung bringen und ihr eigenes kleines Museum schaffen. So gelang es den Vermittlern die Schüler einzubinden, Fragen zu stellen und sich auf ganz individueller Ebene auf die Ausstellung einzulassen. Ein mitgebrachter Haustürschlüssel stand für eine Schülerin für ihr Zu Hause in dem sie sich sicher fühlt, ebenso wie in der Kirche und das sei für die Juden eben die Synagoge. Ein Glücksbringer, ein Kopfkissen der Oma und zerbrochene Glasscherben wurden verbunden mit Glück und Zuversicht. So entstanden in dem Workshop viele kleine Geschichten und Erinnerungen. „Es war sehr schön und wir würden gern noch mehr über das Judentum erfahren“, war das Fazit einer Schülerin der 7. Klasse.

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Eine eigene Ausstellung entsteht. Die Schüler durften die Sachen auch selbst tragen.
Johannes erklärt die Bedeutung der Kordeln am Gebetsmantel.

 

Für die älteren Schüler der Klasse 9 und 10 hielten Elad und Ani  im Wechsel Workshops zum Thema Antisemitismus und Jüdische Vielfalt in Deutschland ab. Die Schüler schauten hier kurze Filme in denen die Darsteller vier Fragen zu dem jüdischen Leben in der Gegenwart beantworten. „Wir haben einiges an religiösem Wissen gelernt“, da waren sich die Schüler in ihrem Fazit einig. Aber auch, dass Jüdischsein nicht nur mit Religion zu tun habe, alle Menschen gleich behandelt werden sollten und wir Verantwortung für alle Menschen haben – unabhängig von ihrer Religion.

Frau Hartleb und die Klasse 7a

Markt der Möglichkeiten

 

Die Klasse 5c gestaltete im Geschichtsunterricht beim Markt der Möglichkeiten beeindruckende Exponate. Bei der Thematik geht es darum, wie sich Menschen heute noch an Geschichte erinnern und wie sie damit umgehen. In Partner- und Einzelarbeit präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler interessiert ihre Objekte gegenseitig. Das beeindruckend Shakira Museum mit 3D - Büste stammt von Amelie Thor. 

 

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Frau Nachtwey, Geschichtslehrerin der 5c

 

 

Schüler unterrichten Schüler - THW

 

 

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